Insekten und ihre Lebensräume

Insektenhotels und andere Nisthilfen schaffen wichtige Brut- und Überwinterungsmöglichkeiten für eine Vielzahl von Insektenarten. Wildbienen, Schmetterlinge, Marienkäfer und Käfer finden hier Schutz und Nistplätze. Diese Insekten spielen eine entscheidende Rolle als Bestäuber von Blütenpflanzen, was für die Erhaltung der Biodiversität und die Nahrungsmittelproduktion unerlässlich ist. Sie tragen auch zur natürlichen Schädlingsbekämpfung bei, indem sie Schädlinge wie Blattläuse reduzieren. Die Bereitstellung solcher Lebensräume hilft, die Bestäuberpopulationen zu stabilisieren und das ökologische Gleichgewicht in Garten- und Agrarlandschaften zu unterstützen.
Sandlinsen - Natürliche Nistplätze für Wildbienen Kleine Vertiefungen dienen den Wildbienen als sichere Umgebung, um ihre Eier abzulegen und ihre Larven zu schützen. Sandlinsen sind entscheidend für den Fortbestand von Wildbienen, da sie den Insekten einen geschützten Raum zum Brüten bieten. Durch den Schutz von Sandlinsen tragen wir dazu bei, die Vielfalt und Gesundheit der Wildbienenpopulationen zu erhalten. |
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Bienenhotel Ein Bienenhotel dient dazu, dass die Bienen einen sicheren Ort und eine Überwinterungsmöglichkeit haben. In der Schweiz gibt es rund 600 verschiedene Bienenarten. Leider ist rund die Hälfte aller Arten bedroht. Das liegt daran, dass sie nicht mehr so viele grosse Blumenwiesen haben und weil viele Felder gespritzt sind mit einem Gift, welches die Bienen und auch andere Insekten tötet. Wenn wir keine Bienen mehr haben, können die Pflanzen nicht mehr von ihnen bestäubt werden. Denn der Wind bestäubt die Pflanzen nur zu 20%. Die anderen 80% sind die Bienen und andere Tiere. Wenn die Pflanzen nicht mehr bestäubt werden, würde es auch z.B kein Obst, Gemüse, Baumwolle oder Kosmetik mehr geben. |
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Also wenn sie auch ein Bienenhotel bauen möchten, sind hier ein paar Tipps! Es ist sehr wichtig, dass das Bienenhotel nicht bemalt wird und kein künstliches Material verwendet wird. Am besten baut man das Bienenhotel aus Holz. Um das Bienenhotel zu befüllen eignen sich Bambusstäbe, Holzscheiben mit vielen Löchern, Schilf oder auch Pflanzenstängel. Es sollen in einem Bienenhotel viele verschiedene Materialien vorhanden sein. Für ein Bienenhotel ist z.B Stroh nicht gut geeignet, weil die Ohrenzwicker die Pollen der Bienen klauen. Die Materialien sollten ungefähr nach einem Jahr kontrolliert werden. Ersetzen sie nur die Stängel, die nicht belegt wurden. Das Bienenhotel soll mindestens einen Meter über Boden installiert werden. Zudem soll das Bienenhotel nach Südost (Morgensonne) zeigen, so dass es den ganzen Tag Sonnenlicht hat. Es soll an einem Ort sein, wo es nicht zu heiss ist, und kein Regen hinkommt.
Marienkäferhotel Was Marienkäfer zum Überleben brauchen? Am besten wäre ein Hotel. Das Hotel kann man selbst machen, und es ist ganz einfach. Am besten wäre es, wenn das Haus aus Fichten- oder Kiefernholz besteht. Das Haus ist wie eine Box mit einem Deckel zum Öffnen, in die man natürliche Materialien wie Holzspäne, Stroh oder getrocknetes Gras legt, um eine natürliche Umgebung zu schaffen, die für Marienkäfer attraktiv ist. Marienkäferhotels sollten an sonnigen Orten auf den Boden platziert werden, da Marienkäfer Wärme mögen und sich gerne in der Sonne aufhalten. In der Nähe der Marienkäferhotels sollten auch Futterquellen wie Blumenpflanzen vorhanden sein, um den Marienkäfern eine leckere Nahrungsquelle zu bieten. Marienkäferhotels sind eine effektive Möglichkeit, Marienkäfern einen geeigneten Lebensraum zur Verfügung zu stellen und ihre Fortpflanzung zu unterstützen. Durch die Bereitstellung von Nistplätzen, Nahrungsquellen und Schutz vor Raubtieren tragen diese Hotels dazu bei, die Marienkäferpopulation zu fördern und gleichzeitig das ökologische Gleichgewicht zu erhalten. Es ist wichtig, das Bewusstsein für die Bedeutung von Marienkäfern zu schärfen und Maßnahmen zu ergreifen, um ihren Lebensraum zu schützen. |
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