Schule Elsau-Schlatt

Magerwiese und Ruderalfläche

Magerwiese und Ruderalfläche

Ruderalflächen – Vielfalt auf Schutt und Kies
In unserer heutigen, vom Menschen gepflegten Natur sind sie selten geworden, denn die sich stetig verändernden Ruderalflächen wirken wild und chaotisch. Auf ihrem lockeren, steinigen und sandigen Boden wachsen lichtbedürftige und schnell wachsende Pionierpflanzen – Arten, die auf gedüngten Wiesen verdrängt werden. In unberührter Natur sind solche Flächen durch Erosionsbewegungen (beispielsweise Hangrutschungen oder Schwemmkegel) wechselhaft geformt. Dies haben wir mit Aufschüttungen sowie mit verschiedenem deponiertem Totholz (Baumstrünke, Äste und Stämme) nachempfunden. Solche Strukturen bieten vielen Insektenarten einen Lebensraum.

Initialpflanzungen – Vielfalt für die Magerwiese
Ein Grossteil der Wiesen unserer Region wird intensiv landwirtschaftlich genutzt, entsprechend gedüngt und so zunehmend artenarm. Im Gegensatz dazu soll unsere bestehende Magerwiese durch Initialpflanzungen biodiverser werden. Dazu haben wir Inseln gerodet, diese mit Sand weiter abgemagert und neu bepflanzt. Ziel ist, dass sich diese neuen Pflanzen versamen, zunehmend ausbreiten und die weiteren Flächen so artenreicher werden. Eine grosse Blumenvielfalt dient als breites Nahrungsangebot für Insekten wie Bienen und Schmetterlinge.

Magerwiese und Ruderalfläche
Magerwiese und Ruderalfläche
Magerwiese und Ruderalfläche
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