Teiche und Uferzonen
![]() ![]() |
Gewässer sind hoch attraktive, aquatische Lebensräume und eine Bereicherung für die Biodiversität. Sie sind nicht nur Erholungsraum für den Menschen, sondern sorgen durch die Wasserverdunstung im Sommer auch für kühlere Luft. Teiche bilden für Wasserinsekten z.B. Libellenlarven und Steinfliegen, Wasser- sowie Sumpfpflanzen z.B. Froschlöffel, Schwanenblumen und Schwertlilien, Trittsteinbiotope und werden in der Regel rasch besiedelt. An geeigneten Standorten sind sie wichtige Lebensräume für Amphibien wie Frösche und Molche. Pflanzen wie Rohrkolben, Wasserlinsen und Schwertlilien tragen zur Wasserreinigung bei, indem sie Nährstoffe aufnehmen und als natürliche Filter fungieren.
![]() ![]() ![]() ![]() |
Stillgewässer gibt es in verschiedenen Grössen, von Pfützen zu kleinen Tümpeln über Teiche bis zu grossen Weihern. Pfützen und Tümpel sind temporär wasserführende Gewässer, die im Spätsommer oder Herbst austrocknen können. Teiche und Weiher hingegen sind langlebige Stillgewässer. Verlandungszonen und Feuchtwiesen, wie sie mit einem Sumpfbeet künstlich nachgebildet werden können, finden sich entweder entlang von Stillgewässern als Übergang zu einer Wiese oder überall dort, wo es Senken mit verdichtetem Boden gibt.
Rund die Hälfte der einheimischen Tier- und Pflanzenarten der Schweiz sind auf naturnahe Gewässer angewiesen. Durch den Verlust unzähliger Kleingewässer in den letzten 150 Jahren sind viele dieser Arten heutzutage bedroht.
| Mehr Infos zu Teich und Uferzonen |
| Zurück zu Biodiversität und Schularealgestaltung |





