Lebenskompetenzen und Gesundheitskompetenz
Kinder und Jugendliche müssen während der obligatorischen Schulzeit viele schulische und andere alltägliche Anforderungen bewältigen. 80 bis 90% der Kinder und Jugendlichen in der Schweiz geht es gut. 10 bis 20% von ihnen sind allerdings gefährdet, gesundheitliche und soziale Probleme zu entwickeln wie Sucht, Gewalt oder psychische Auffälligkeiten.
Damit die Schülerinnen und Schüler körperlich und psychisch gesund bleiben, benötigen sie einerseits fachliche und überfachliche Kompetenzen sowie andererseits Unterstützung durch ihr soziales Umfeld. Sind Schülerinnen und Schüler durch Konflikte, körperliche und psychische Anspannungen oder manifeste Gesundheitsstörungen und Krankheiten belastet, dann ist auch ihre Leistungsfähigkeit blockiert. Umgekehrt drücken Schulversagen und Leistungsdefizite auf das Selbstwertgefühl und haben Beeinträchtigungen der körperlichen und psychischen Gesundheit zur Folge.
Überfachliche Kompetenzen bilden eine wichtige Basis für alle gesundheitsrelevanten Themen: personale, methodische und soziale Kompetenzen helfen, schwierige Situationen erfolgreich zu meistern. Schulen haben somit die Möglichkeit, durch die Förderung von überfachlichen Kompetenzen einen Beitrag zur körperlichen und psychischen Gesundheit der Schülerinnen und Schüler zu leisten.
2020 haben wir uns als Schule entschieden, die bisherige spezifische Suchtmittelprävention im Rahmen der Suchtpräventionstage durch Impulstage der Gesundheitsförderung und Prävention zu ersetzen. Dies entspricht einer zeit- und altersgemässen Präventionsstrategie. Das neue Konzept wurde in enger Zusammenarbeit mit der Suchtpräventionsstelle Winterthur entwickelt, basierend auf dem Modell zur schulischen Suchtprävention.
Unterdessen haben wir die Impulstage im Schuljahr erstmals umgesetzt und evaluiert. Wir hoffen, damit einen wirksamen Beitrag zu zur Gesundheitsförderung der uns anvertrauten Jugendlichen leisten zu können.
Das vollständige Konzept finden Sie im folgenden Dokument (zum download).